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Mittwoch, 11. Februar 2015

medaillensammlerei

es geht nicht darum überall gewesen zu sein, alles gesehen zu haben. es geht nicht darum viele freunde zu haben, beliebt zu sein und anerkannt zu werden. es geht nicht darum alles zu wissen und noch mehr zu können und alles zu verstehen. es geht nicht darum erlebnissen hinterherzujagen als wären sie auszeichnungen, und auch nicht darum viel zu erzählen zu haben.
es geht im grunde nur darum eine tasse tee zu trinken und dabei glücklich zu sein. oder kaffee. oder kakao. oder klares, stilles wasser. oder einfach nur in den himmeln zu schaun und zu denken "boa. schon geil."

Samstag, 7. Februar 2015

scha(n)de

schade, dass dus wieder nicht geschafft hast. schade, dass du wiedermal so kurz vorm ziel aufgegeben hast. schade, dass du immer wieder am selben punkt scheiterst. schade, dass du kein durchhaltevermögen hast. und keine geduld. schade, dass dir schon wieder auf halber strecke die luft ausgegangen ist. und du dann alles hingeschmissen hast. nur wegen einem blöden tag. nur wegen einem blöden fehler. zu schade, dass es immer wieder das selbe ist. mit dir. immer wieder. sehr schade.

Samstag, 8. November 2014

distanz

irgendwie schaffen wirs nicht, uns nahe zu sein. nahe zu sein obwohl wir viele kilometer voneinander weg sind. nahe zu sein, obwohl wir grad beide mit arbeiten beschäftigt sind. oder mit anderen dingen.
du sagst dass du mich magst, aber irgendwie fühlt es sich nicht so an. es ist, als wären die worte nicht von dir und als wüsstest du gar nicht, was du da sagst. es klingt, als würdest du mir etwas aus einem buch vorlesen. aus einem schönen buch. aber eben nicht von dir. als würdest du mir etwas von jemand ganz anderem erzählen. etwas, das gar nichts mit dir zu tun hat. und auch nicht mit mir.
du bist so weit weg und ich komm nicht an dich ran. und du auch nicht an mich. nur weißt du das gar nicht, da dus nicht mal richtig versuchst. du bleibst bei dir und deinen sachen. bei dir und deinem leben.
wird zeit, dass ich auch wieder zurückgehe. zu meinen dingen. zu meinem leben. von dir weg. und zurück zu mir. wenn ich mich denn wiederfinde.

Freitag, 31. Oktober 2014

nichts zu sagen.

mein handy klingelt. dein name steht am display. ich freu mich und heb ab.. sag "hallo du", voller vorfreude, jetzt gleich deine stimme zu hören. ein leicht genervtes "hi" ertönt am anderen ende. hm. bist wohl wieder schlecht drauf. unrund, wie du immer sagst. komisch, wie ich mich dann immer fühl. so richtig komisch fühl ich mich. du hast nichts zu erzählen, fragst mich irgendwelche dinge die dich im grunde eh gar nicht interessieren. du hörst nicht mal richtig zu. du sagst ich soll halt was erzählen. völlig genervt sagst du das. du seufzt x-mal. ich hab aufgehört zu zählen wie oft du das tust. wieder sagst du, dass ich dir doch was erzählen soll. mir fällt nichts ein. je mehr ich was sagen muss, je mehr du von mir erwartest, umso weniger krieg ich raus. es fühlt sich so unglaublich komisch an. ich will nur noch auflegen. den druck loswerden. dabei hab ich mich so darauf gefreut, dich zu hören. so darüber gefreut, dass du anrufst. hm. wieso haben wir uns einfach nichts zu sagen.. ich versteh das nicht.


Sonntag, 26. Oktober 2014

2x pro Woche

warum ists nur plötzlich so komisch? grad noch war alles so ungezwungen... so leicht.. so neu und schön. und jetzt.. scheint es lästige pflicht zu sein.. für dich. scheinst du genervt zu sein.. von mir. zuvor wolltest du  mich sehen.... so oft wie möglich.. du hast dir schon beim treffen darüber sorgen gemacht wann wir uns denn das nächste mal sehen... und heute.. heute sagst du als ich sage ....dass ich meiner freundin erzählt habe dass ich einen freund hab den ich sehr mag aber zu selten sehe... ja da sagst du heute zu mir.. dass wir uns eh oft sehen... eh 2x in der woche... hm. lang ists nicht her, da hast du schon am tag nach unserem treffen gesagt dass du mich vermisst.. und mich wiedersehen willst.. lang ists nicht her, da wolltest du, dass ich immer bei dir bin, rund um die uhr.... lang ists nicht her, da war noch alles ganz anderes.

live

da machst du aus deinen gedanken so tolle zeilen. zeilen mit denen du nichts direkt sagst und doch so viel preisgibst. von dir. du zeigst uns so vieles von dem, was in dir vorgeht, wovon du träumt und was dich beschäftigt. du schreibst deine gedanken nieder und singst sie uns dann vor. wir fühlen uns dir so unglaublich nah, obwohl dich niemand kennt. wir kennen dich nicht. kein bisschen. und du uns nicht. keinen von uns. und doch ist da diese energie.. und dieses gemeinsam.
schön wars. wirklich schön.

Sonntag, 14. September 2014

freie tage...

was soll ich nur mit diesem tag anfangen. die ganze woche wünscht man sich, zeit zu haben. zeit für die dinge, die man eben so gerne machen würde. mal ist es ausschlafen, mal frühstücken gehen. mal morgens früh los und nen berg besteigen. oder in ne stadt fahren. rumlaufen. oder einfach nen kaffee trinken.
wenn dann die tage sind, an denen man machen könnte, worauf man die ganze woche gewartet hat, dann ist der ganze zauber weg. die ganzen wünsche verschwunden. die ganze energie und freude verpufft.
dann will ich nur ruhe. niemanden sehen. nichts hören. einfach ein wenig abstand haben von allem. weil ab montag gehts ja sowieso wieder los. mit dem ganzen stress. und den ganzen dingen, die man so machen muss. und wünscht sich wieder diese freie zeit, die man dann doch wieder verliert, weil man einfach nicht fähig ist, die vorfreude in freude zu verwandeln, aus den plänen taten zu machen und die vorstellungen wirklichkeit werden zu lassen.