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Mittwoch, 17. Juni 2015

wie geht´s?

immer wenn man jemanden trifft, wird man das gefragt.. "wie gehts denn so"..... "eh gut danke".. "passt schon danke".... standardantworten sind das geworden. meine standardantworten. und sicherlich von vielen anderen auch.
wen interesseriert es denn ehrlich, wie es einem geht? wer möchte es denn wirklich wissen? wir hat denn heute noch zeit, zu zu hören? oder besser.. wer möchte sich die zeit nehmen? heute.. wo doch jeder egoist ist.. jeder yoga macht um die eigene mitte zu finden.. jeder bücher liest, die erklären, wie man das eigene glück findet, wie man sich auf sich selbst konzentriert, wie wichtig es doch ist, sich um sich selbst zu kümmern.
zu egoisten erzogen in einer modernen zeit. in einer zeit, wo niemand mehr fragt, wies dir denn eigentlich geht. wo es niemanden wirklich interessiert. wo jeder, der reden möchte, zum psychologen gehen muss. oder sich in religionen verliert und dann mit gott spricht. und auf anworten wartet. ja.. wartet. vllt mag es diesen gott geben.. oder besser. ich bin mir ziemlich sicher, dass es den gibt. aber auf antworten kann man da lange warten. vllt mach ich auch etwas falsch.. aber in so manch einsamer, trauriger, verlassener stunde habe ich auch schon versucht, mich bei gott auszuheulen. ist ja keiner da. und psycholgen wollen geld. ja ja, nur bares ist wahres in dieser wunderschönen modernen zeit, in der dir vor lauter möglichkeiten einfach nur überforderung auf die stirn tättöwiert und in die seele gebrannt wird. und da redest du mit gott und wartest auf antworten. ich hab keine bekommen.
mich fragt auch niemand ehrlich wies mir geht.
und wenns mal einer tut, und ichs dann sage, bereue ichs. bereue ichs, weil ich ein schwaches "kopf hoch, das wird schon wieder" bekomm. und die schulter getäschelt. und dann ists erledigt. is schon klar, du musst ja noch zum yoga. und dir was zu essen kochen. und deinen freund auch noch sehen.
versteh ich natürlich.
nicht.
ich will hier nicht bleiben.
wer will in so einer welt schon bleiben...
ihr könnt alle bleiben.
aber ich, ich halt das nicht aus. ich ertrag das nicht. ich will das nicht. nein.

Sonntag, 17. Mai 2015

zusehen

ich könnte dir stundenlang zusehen. dabei, wie du so vor dich hin arbeitest. zusehen, was deine geschickten hände so machen. was du so schönes zauberst. ich könnte dir stundenlang dabei zusehen, wie du liebevoll all diese dinge machst, die so viele andere so missmutig erledigen. und diese ruhe.. die du dabei ausstrahlst.. während ich dich so beobachte könnte ich einschlafen... so sehr entspannt es mich.
und wenn ich in dein gesicht sehe.. wie glücklich du aussiehst, bei dem, was du da machst.. wenn ich sehe, wie viel liebe du da reinsteckt.. mit wie viel gefühl du das machst... dann muss ich lächeln.. und überall kribbelt es...weil es so schön ist, dir einfach nur zuzusehen.

Mittwoch, 11. Februar 2015

medaillensammlerei

es geht nicht darum überall gewesen zu sein, alles gesehen zu haben. es geht nicht darum viele freunde zu haben, beliebt zu sein und anerkannt zu werden. es geht nicht darum alles zu wissen und noch mehr zu können und alles zu verstehen. es geht nicht darum erlebnissen hinterherzujagen als wären sie auszeichnungen, und auch nicht darum viel zu erzählen zu haben.
es geht im grunde nur darum eine tasse tee zu trinken und dabei glücklich zu sein. oder kaffee. oder kakao. oder klares, stilles wasser. oder einfach nur in den himmeln zu schaun und zu denken "boa. schon geil."

Samstag, 7. Februar 2015

scha(n)de

schade, dass dus wieder nicht geschafft hast. schade, dass du wiedermal so kurz vorm ziel aufgegeben hast. schade, dass du immer wieder am selben punkt scheiterst. schade, dass du kein durchhaltevermögen hast. und keine geduld. schade, dass dir schon wieder auf halber strecke die luft ausgegangen ist. und du dann alles hingeschmissen hast. nur wegen einem blöden tag. nur wegen einem blöden fehler. zu schade, dass es immer wieder das selbe ist. mit dir. immer wieder. sehr schade.

Samstag, 8. November 2014

distanz

irgendwie schaffen wirs nicht, uns nahe zu sein. nahe zu sein obwohl wir viele kilometer voneinander weg sind. nahe zu sein, obwohl wir grad beide mit arbeiten beschäftigt sind. oder mit anderen dingen.
du sagst dass du mich magst, aber irgendwie fühlt es sich nicht so an. es ist, als wären die worte nicht von dir und als wüsstest du gar nicht, was du da sagst. es klingt, als würdest du mir etwas aus einem buch vorlesen. aus einem schönen buch. aber eben nicht von dir. als würdest du mir etwas von jemand ganz anderem erzählen. etwas, das gar nichts mit dir zu tun hat. und auch nicht mit mir.
du bist so weit weg und ich komm nicht an dich ran. und du auch nicht an mich. nur weißt du das gar nicht, da dus nicht mal richtig versuchst. du bleibst bei dir und deinen sachen. bei dir und deinem leben.
wird zeit, dass ich auch wieder zurückgehe. zu meinen dingen. zu meinem leben. von dir weg. und zurück zu mir. wenn ich mich denn wiederfinde.

Freitag, 31. Oktober 2014

nichts zu sagen.

mein handy klingelt. dein name steht am display. ich freu mich und heb ab.. sag "hallo du", voller vorfreude, jetzt gleich deine stimme zu hören. ein leicht genervtes "hi" ertönt am anderen ende. hm. bist wohl wieder schlecht drauf. unrund, wie du immer sagst. komisch, wie ich mich dann immer fühl. so richtig komisch fühl ich mich. du hast nichts zu erzählen, fragst mich irgendwelche dinge die dich im grunde eh gar nicht interessieren. du hörst nicht mal richtig zu. du sagst ich soll halt was erzählen. völlig genervt sagst du das. du seufzt x-mal. ich hab aufgehört zu zählen wie oft du das tust. wieder sagst du, dass ich dir doch was erzählen soll. mir fällt nichts ein. je mehr ich was sagen muss, je mehr du von mir erwartest, umso weniger krieg ich raus. es fühlt sich so unglaublich komisch an. ich will nur noch auflegen. den druck loswerden. dabei hab ich mich so darauf gefreut, dich zu hören. so darüber gefreut, dass du anrufst. hm. wieso haben wir uns einfach nichts zu sagen.. ich versteh das nicht.


Sonntag, 26. Oktober 2014

2x pro Woche

warum ists nur plötzlich so komisch? grad noch war alles so ungezwungen... so leicht.. so neu und schön. und jetzt.. scheint es lästige pflicht zu sein.. für dich. scheinst du genervt zu sein.. von mir. zuvor wolltest du  mich sehen.... so oft wie möglich.. du hast dir schon beim treffen darüber sorgen gemacht wann wir uns denn das nächste mal sehen... und heute.. heute sagst du als ich sage ....dass ich meiner freundin erzählt habe dass ich einen freund hab den ich sehr mag aber zu selten sehe... ja da sagst du heute zu mir.. dass wir uns eh oft sehen... eh 2x in der woche... hm. lang ists nicht her, da hast du schon am tag nach unserem treffen gesagt dass du mich vermisst.. und mich wiedersehen willst.. lang ists nicht her, da wolltest du, dass ich immer bei dir bin, rund um die uhr.... lang ists nicht her, da war noch alles ganz anderes.